Die Taufe

Die Taufe ist das erste der sieben Sakramente der Kirche

romanischer Taufstein in der St. Cyriakus-Kirche
romanischer Taufstein in der St. Cyriakus-Kirche

Zusammen mit der Firmung und der Eucharistie zählt es zu den sogenannten „Initiations-Sakramenten“ (lat. initium = Beginn). Durch diese Sakramente wird eine Person in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

Meistens erfolgt die Taufe im Kleinkindalter. Die Taufe von älteren Kindern, von Jugendlichen und Erwachsenen kommt in der letzten Zeit aber häufiger vor.

Jedem Täufling wird ein Pate zur Seite gestellt (meistens zwei). Der Taufpate muss selbst getaufter und gefirmter katholischer Christ sein. Als zweiter Pate ist auch ein Mitglied einer anderen christlichen Konfession zugelassen. Ein Ungetaufter oder ein aus der Kirche Ausgetretener kann das Patenamt nicht übernehmen.

Das sakramentale Zeichen der Taufe ist das dreimalige Übergießen mit Wasser: „NN. ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, worauf die Taufgemeinde mit dem bestätigendem „Amen!“ antwortet. Der Neugetaufte wird mit Chrisam-Öl gesalbt. Als Symbol der Reinheit wird ein weißes Taufkleid angelegt. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet.

Anmeldungen zur Taufe sind in den Pfarrbüros möglich.Zusammen mit der Firmung und der Eucharistie zählt es zu den sogenannten „Initiations-Sakramenten“ (lat. initium = Beginn). Durch diese Sakramente wird eine Person in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

Meistens erfolgt die Taufe im Kleinkindalter. Die Taufe von älteren Kindern, von Jugendlichen und Erwachsenen kommt in der letzten Zeit aber häufiger vor.

Jedem Täufling wird ein Pate zur Seite gestellt (meistens zwei). Der Taufpate muss selbst getaufter und gefirmter katholischer Christ sein. Als zweiter Pate ist auch ein Mitglied einer anderen christlichen Konfession zugelassen. Ein Ungetaufter oder ein aus der Kirche Ausgetretener kann das Patenamt nicht übernehmen.

Das sakramentale Zeichen der Taufe ist das dreimalige Übergießen mit Wasser: „NN. ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, worauf die Taufgemeinde mit dem bestätigendem „Amen!“ antwortet. Der Neugetaufte wird mit Chrisam-Öl gesalbt. Als Symbol der Reinheit wird ein weißes Taufkleid angelegt. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet.

Anmeldungen zur Taufe sind in den Pfarrbüros möglich.


Tauftermine 2020/21

St. Cyriakus, Salzbergen jeweils am 2. Sonntag im Monat um 11.30 Uhr.

Unbeflecktes Herz Mariens, Holsten-Bexten jeweils am 4. Sonntag im Monat um 11.30 Uhr.

Übersicht über die Termine für das Jahr 2022:


Salzbergen


09. Januar                               

13. Februar                                 

13. März                                     

10. April                                     

08. Mai                                       

12. Juni                                       

10. Juli                                        

14. August                                  

11. September                             

09. Oktober                                 

13. November                             

11. Dezember 


Holsten / Bexten


23. Januar

27. Februar

27. März

24. April

22. Mai

26. Juni

24. Juli

21. August

25. September

23. Oktober

27. November

 

 



Der Weg zur Taufe als Erwachsener

der Taufbrunnen in der St. Cyriakus-Kirche
der Taufbrunnen in der St. Cyriakus-Kirche

In der Anfangszeit des Christentums war es der Normalfall, dass Erwachsene zur Taufe kamen. Ungewöhnlich war es damals nicht und ist es auch heute nicht. Erst später hat sich die Kindertaufe durchgesetzt – als immer mehr getaufte Erwachsene den Wunsch hatten, ihre Kinder von Beginn an im Glauben zu erziehen.

Heute ist es der „Normalfall“, dass überwiegend Kleinkinder getauft werden – aber – seit einigen Jahrzehnten kommen auch immer mehr Erwachsene und fragen nach der Taufe. Gründe hierfür sind vielfältig. In den vergangenen fünf Jahren haben sich rund 300 Erwachsene im Bistum Osnabrück taufen lassen, weil sie neu zum Glauben gefunden haben. Von Jahr zu Jahr sind steigende Zahlen bei den Erwachsenentaufen zu beobachten.

Erwachsene kommen aus ganz unterschiedlichen Kontexten zur Taufe. Der eine oder andere hat über den Partner zum Glauben gefunden oder ist über die Geburt eines Kindes neugierig geworden. Andere stammen aus Osteuropa, wo sie über Jahre ihren Glauben nicht ausleben konnten. Oft sind unter den Bewerbern Menschen, die in Ostdeutschland aufgewachsen sind; als Kinder kamen sie mit dem Glauben nicht in Berührung.

Wer sich einmal für den Weg entschieden hat, muss mit einer Vorbereitungszeit von sechs bis zwölf Monaten rechnen. Genau festlegen lässt sich dieser Zeitraum allerdings nicht: Die Hinwendung zum Glauben ist ein sehr persönlicher Prozess. Für jeden Menschen gestaltet er sich anders – je nach Vorwissen und Geschichte. Jeder geht den Weg der Taufvorbereitung im eigenen Tempo. Am Beginn stehen die Kontaktaufnahme sowie das Kennenlernen des Glaubens. Ist die Vorbereitung so weit fortgeschritten, dass einer Taufe nichts mehr im Wege steht, folgt die „Feier der Zulassung“, die im Bistum Osnabrück immer am ersten Fastensonntag im Dom begangen wird. Die Zeit bis zur Taufe einige Wochen später dient der unmittelbaren Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente des Christwerdens.